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Klinik für TumorbiologieKlinik für Onkologische Rehabilitation - Reha GmbH

Einweisung und Patientenaufnahme

Die Kosten für den Aufenthalt werden von den Rentenversicherungen, den gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen getragen. Die Klinik ist als private Krankenanstalt (konzessioniert nach § 30 der Gewerbeordnung) eine Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtung gemäß § 107 (2) SGB V. Für Versicherte von Krankenkassen werden auf der Grundlage eines Versorgungsvertrages (§111 SGB V) stationäre Heilverfahren (§ 40 SGB V) durchgeführt. Privat versicherten Patienten und Beihilfeberechtigten empfehlen wir, sich vor Beginn der Behandlung die Kostenübernahme von der Beihilfestelle beziehungsweise ihrer Versicherung bestätigen zu lassen.

Beim AHB-Verfahren über die Deutsche Rentenversicherung-Bund (AHB im Anschluss an die Primärtherapie – Antritt spätestens 5 Wochen nach Entlassung aus der Akutklinik bei Operation, Beendigung der Bestrahlung oder gegebenenfalls Beendigung der Chemotherapie) meldet der Sozialdienst des Akutkrankenhauses den Patienten telefonisch unter Telefon: 0761 206-2281 /-2282 direkt in der Klinik für Tumorbiologie an. Dabei wird ein möglicher Aufnahmetermin sofort festgelegt. Das Akutkrankenhaus sendet die AHB-Unterlagen (AHB-Antrag mit Befundbericht, ggf. Übergangsgeldformular) bis spätestens zum Aufnahmetermin der Rehaklinik zu, die diese dann an die DRV Bund weiterleitet. Mit der Erteilung der Kostenzusage ist dann üblicherweise erst im Laufe der Rehabilitationsmaßnahme zu rechnen. Die Klinik für Onkologische Rehabilitation in der Klinik für Tumorbiologie ist zur Durchführung von AHB-Maßnahmen der Indikationsgruppen 10 (Bösartige Geschwulstkrankheiten und maligne Systemerkrankungen) folgender Organe zugelassen: Verdauungsorgane (b), Atmungsorgane (c), Niere, ableitende Harnwege und männliches Genitale (d), Brustdrüse (e), weibliches Genitale (f), Haut [ausgeschlossen: nicht invasive Hauttumore] (j), maligne Systemerkrankungen (k) und Schilddrüsen (l).

Die Antragsvordrucke für das AHB-Verfahren wurden vereinheitlicht. Die Vordrucksätze der DRV-Bund enthalten nun je ein Infoblatt für den Krankenhausarzt oder Sozialdienst und für den Patienten sowie den eigentlichen AHB-Antrag. Im Befundbericht zum AHB-Antrag, bestehend aus Blatt 1 und Blatt 2, werden neben allgemeinen Daten, die vom Patienten selbst oder aber vom Klinik-Sozialdienst erfasst werden können, auch wesentliche medizinische Sachverhalte erfragt, die der behandelnde Krankenhausarzt des Akutkrankenhauses beantwortet.

Ist eine AHB-Indikation nicht mehr gegeben, zum Beispiel wegen Fristüberschreitung, kann eine AGM direkt bei der DRV-Bund beantragt werden. Eine vorab Terminreservierung ist in diesen Fällen jedoch ausgeschlossen.

AHB-Maßnahmen für Versicherte der Bundesbahn, Bundesknappschaft, der Post, der gesetzlichen Krankenkassen oder sonstiger Rentenversicherungsträger, müssen zunächst durch den behandelnden Arzt beim jeweiligen Kostenträger beantragt und von diesen bewilligt werden. Um einen möglichst zeitnahen Aufnahmetermin zu erhalten, ist es empfehlenswert, sich vorab telefonisch einen Termin reservieren zu lassen.

Die Beantragung eines Heilverfahrens erfolgt in der Regel durch den Hausarzt mittels eines Antrages bei der DRV Bund bzw. beim zuständigen Kostenträger. Ein unmittelbarer Zusammenhang zu einem stationären Krankenhausaufenthalt besteht hierbei nicht, jedoch bestehen, je nach Kostenträger, unterschiedliche Wartezeiten. Die Klinik für Onkologische Rehabilitation in der Klinik für Tumorbiologie hat die uneingeschränkte Zulassung für Heilverfahren bei allen Tumorerkrankungen.

Es sollte grundsätzlich vor Beginn eines Aufenthaltes eine Kostenzusage bei der jeweiligen Krankenversicherung eingeholt werden, damit sichergestellt ist, dass auch die Kosten einer Reha-Maßnahme durch den Vertrag mit der Krankenversicherung abgedeckt sind. Die Erstattungsrichtlinien der Beihilfestellen können je nach Bundesland verschieden sein. Bitte informieren Sie sich auch hier im Vorfeld über die Höhe der Erstattungsleistung. Eine telefonische Terminreservierung ist vorab möglich.

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